Dank einer innovativen Technologie wurde eine Fassadenbeschichtung entwickelt, die das Raumklima verbessert. Im Winter bleibt die Wärme drin, im Sommer die Hitze draußen.

Auf Grundlage der Stealth Technologie können verputzte Oberflächen und Faserzement mit einer bahnbrechenden Fassadenbeschichtung versehen werden. Wie die auf Dächern bereits eingesetzte Innovation „Coolingpaint“ sorgt die Beschichtung auch auf Fassaden für ein besseres Raumklima. Denn durch sie werden 90 Prozent der Infrarotstrahlen der Sonne reflektiert. Das hat eine Absorbierung der Wärme um bis zu 20 Prozent durch Reduktion des Sonnenlichts zur Folge. Das ist gerade in Städten von Vorteil, die sich wegen der Wärme durch Menschen, Gebäude und Maschinen schneller aufheizen als Gebäude auf dem Land. Möglich gemacht hat die Beschichtung der dänische Hersteller Nowocat, der den Einsatz von „Coolingpaint“ auf Dächern bereits etabliert hat. Durch die Beschichtung wird nicht nur eine geringere Wärmeentwicklung auf Fassadenoberflächen ermöglicht, sondern auch ein besserer Schutz und ein geringerer Wartungsaufwand geboten. Das senkt sowohl die Kosten für die Kühlung als auch für den Energiebedarf. Außerdem basiert dieses Produkt auf dem HybridTechnology-System und besitzt einen Zusatzstoff, der Pilz- und Algenbefall verhindert. Aktiviert wird dieser nur bei feuchten Witterungsverhältnissen. Gleichzeitig ist Coolingpaint eine umweltfreundliche Alternative und frei von Lösungsmitteln.

Jahrelange Forschung für die Umwelt

„Wie immer ist Nowocoat bestrebt, Produkte herzustellen, die nicht nur unseren hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden, sondern auch keine Schadstoffe enthalten. Deshalb ist Coolingpaint mit dem EU-Ecolabel gekennzeichnet, das garantiert, dass das Produkt in allen Phasen seines Lebenszyklus die strengen Auflagen zum Umweltschutz erfüllt”, erklärt Ole E. Jensen. Gleichzeitig bedeutet dies, dass in dem Produkt keine Schwermetalle oder Lösungsmittel enthalten sind. „Es wurden international anerkannte Tests durchgeführt, die die Qualität des Produkts in Bezug auf Ergiebigkeit und Deckvermögen, UV-Stabilität, Haftfestigkeit, Abblättern, Blasen- und Rissbildung, hohe Wetterbeständigkeit, Pilz- und Algenbefall, Glanz- und Farbveränderungen sowie die Fähigkeit, Infrarotstrahlen zu reflektieren, eindeutig belegen“, erklärte Jensen weiter. Mit dem entwickelten Produkt sagt Jensen dem Klimawandel den Kampf an, da mithilfe des Produkts gerade im urbanen Raum viel gegen den Energieverbrauch und sich aufheizende Gebäude getan werden kann.