Klimaschutz wird in Zeiten der „Fridays for Future“-Kampagne unverzichtbar. Dass auch Fensterinnovationen nachhaltig sein können, zeigen die Rosenheimer Fenstertage.

„Fenster for Future – smart, praxisorientiert, klimafreundlich“ lautet das neue Motto der diesjährigen Rosenheimer Fenstertage im Oktober. Das Event wird die Teilnehmer mit einer thematischen Vielfalt innovativer und strategischer Vorträge unterhalten und gesellschaftliche Diskussionen rund um das Thema Nachhaltigkeit bieten. Zum letzten Mal eröffnet Prof. Ulrich Sieberath in seiner Funktion als Institutsleiter des ift Rosenheim die Fenstertage in diesem Jahr. Mit seinem Vortrag „Fenster for Future“ zeigt er, dass es eine große Vielfalt an Materialien geben wird, mit denen man Konstruktionen in viele Dimensionen schaffen kann, um nachhaltiger zu werden. „Die Zukunft ist bunt“ antwortet Prof. Sieberath auf die Frage nach seinen Visionen. Aber nicht nur dieser Vortrag wird die Veranstaltung spannend gestalten. In den beiden weiteren Keynote-Vorträgen sprechen der Publizist Jürgen Lauber und Prof. Claudia Kemfert über aktuelle Themen. Im Beitrag „Der Staat als Bauherr“ spricht sich Lauber offen gegen das Bau-Unwesen und für Mehrwert-Baukultur im deutschen Bauwesen aus. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung spricht über das Thema „Klimawandel: Warum uns Nichtstun teuer zu stehen kommt“.

Auch, was neue Technik angeht, werden auf den Fenstertagen keine Kosten und Mühen gescheut: Fassaden aus dem 3D-Drucker sollten keinen Besucher uninteressiert lassen. Außerdem wird das momentan wohl wichtigste Thema im Bereich Regelsetzung thematisiert: die deutsche Umsetzung im GebäudeEnergieGesetz (GEG). Beiträge zur Absturzsicherung, Barrierefreiheit, dem Umgang mit Sicherheitsglas, dem Sonnenschutz in der Fassade oder zur Revolution der Fenstermontage mit Zargen bieten einen großen Service für alle Besucher, die viele praktische Tipps mit nach Hause nehmen können. Die Rosenheimer Fenstertage finden vom 9. bis zum 11. Oktober in Rosenheim statt.