Schüco, der Experte für verschiedenste Fenster und Türen erzielte im letzten Jahr ein gigantisches Umsatzplus. Außerdem nahm die Zahl der Mitarbeiter um etwa 500 zu.

Mit einem Umsatz von 1,67 Milliarden Euro erzielte die Schüco Gruppe für 2018 etwa sechs Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. 2017 lag der Umsatz bei etwa 1,575 Milliarden Euro. Im Jahresdurchschnitt 2018 arbeiteten zudem etwa 5.400 Mitarbeiter für das Tür- und Fensterunternehmen – insgesamt etwa 500 mehr als noch 2017. Von diesen 5.400 Mitarbeitern beschäftigte das in Bielefeld ansässige Unternehmen 3.750 in Deutschland und davon wiederum 2.300 in Ostwestfalen-Lippe.

Den hohen Umsatz hat die Schüco-Gruppe dem Metallbau zu verdanken. Mit einem Umsatz von 1,41 Milliarden Euro erzielte sie hier ein Umsatzplus von knapp sieben Prozent. Dass Schüco ein weltweit agierendes und bekanntes Unternehmen ist, zeigt der Umsatz in Deutschland: Hier lag der Umsatz im Metallbau bei „nur“ 497 Milliarden Euro. Der Rest wurde größtenteils in Ländern wie Luxemburg, Italien, Kasachstan und in Südostasien erzielt. Auch das Kunststoffgeschäft war 2018 erfolgreich. Hier meldete das Tochterunternehmen Schüco Polymer Technologies KG aus Weißenfels mit einem Umsatz von 268 Millionen Euro ein Plus von etwa 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Rosige Zukunftsaussichten

Auch für 2019 sieht das Unternehmen gute Chancen für ein Wachstum. Das niedrige Zinsniveau und der boomende Wohnungsneubau in Deutschland werden das Investment in Immobilien voraussichtlich weiterhin attraktiv machen. Und auch für die neuen Klimaschutzziele und Zielvorgaben ist das Unternehmen bestens gerüstet. Ganzheitliche Lösungen für Wohn- und Objektbauten sowie ein 360 Grad-Nachhaltigkeitsansatz sorgen für gute Voraussetzungen. Dieser 360 Grad-Ansatz umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Produktes, eingeschlossen die Planung, Herstellung, Montage, die Nutzung und auch die Möglichkeit des Rückbaus mit Recycling in den geschlossenen Wertstoffkreislauf.