Der Klimawandel fordert jeden Tag neue Lösungen im Umgang mit unseren Ressourcen. Die Firma Daikin entwickelt daher erstmals Produkte mit aufbereitetem Kältemittel.

CO2 einsparen und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten – dieses Ziel verfolgt der Experte für Kältemittel mit seiner „Environmental Vision 2050“. In diesem Sinne hat das japanische Unternehmen einen Wertstoffkreislauf entwickelt, in dem aufbereitete Kältemittel in hocheffizienten Wärmepumpen für gewerbliche Anwendungen genutzt werden.

© Daikin Airconditioning Germany GmbH

Das alte, recycelte Kältemittel stammt aus alten Anlagen. Das Daikin Werk in Ostende in Belgien bereitet es dann auf und vermischt es mit neuem Kältemittel. Die aufbereitete Flüssigkeit wird dann bei der Produktion der neuen Geräte verwendet. Volker Weinmann, Beauftragter bei Daikin Airconditioning Germany für Politik, Umwelt und Verbände, erklärt, auf welchen zwei Säulen der Ansatz des Unternehmens basiert: Einerseits ist es die Vermeidung von Treibhausgasen durch den Einsatz erneuerbaren Energie, die Steigerung der Energieeffizienz und die Entwicklung von Anlagen, die mit klimaverträglicheren Kältemitteln betrieben werden. Andererseits ist die Anpassung an steigende Temperaturen geplant, die durch den Klimawandel hervorgerufen werden. „Dafür stellen wir Kälte- und Klimatechnik bereit, die die Temperaturen in Gebäuden auf ein erträgliches Maß regelt und damit die Leistungsfähigkeit im Berufsleben und den Komfort der Nutzer gewährleistet“, erklärte Herr Weinmann im Juni in einer Pressemitteilung. Bisher werden die Wärmepumpen VRV IV- Heat Recovery und die Mini VRV 6 PS mit aufbereitetem Kältemittel angeboten. Diese Wärmepumpen können nicht nur kühlen, sondern auch heizen. Die Produkte mit dem recycelten Kältemittel sind an einem blau-grauen Label erkennbar: „Certified Reclaimed Refrigerant Allocation“. Die momentan noch höheren Kosten für das aufbereitete Kältemittel trägt das Unternehmen selbst.