Der Bund Deutscher Architekten (BDA) fordert einen besseren Umgang mit Ressourcen in der Baubranche. Der Verband hat deshalb jetzt ein Positionspapier veröffentlicht.

„Mehr Holzbau für den Klimaschutz!“ heißt das drei Seiten lange Dokument vom BDA, Landesverband Berlin. Im Positionspapier heißt es unter anderem, dass das Bauen und Wohnen in erschreckend hohem Maße für den Verbrauch von Ressourcen und Energie verantwortlich ist. In dem Dokument wird unter anderem gefordert, „Bauen mit Holz als eines der wichtigsten Lösungskonzepte umfassend zu etablieren – und vor allem: zu fördern!“ Für den Verband kann nur der Einsatz von nachwachsenden und erneuerbaren Rohstoffen in „smarten Gebäudekonzepten“ einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und somit auch einen großen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten.

Alle Akteure müssen handeln

Außerdem wird ein „mutiges und klares Engagement“ aller Akteure und vor allem von der Politik für den Klimaschutz gefordert. Dabei sei eine Betrachtung der ganzheitlichen baulichen Maßnahmen erforderlich. Die Politik, Behörden und auch die Berliner Senatsbaudirektorin müssten deutlich schneller für den Holzbau entscheiden und handeln. Vor allem der Koalitionsvertrag müsse mit seinem „Holzbaucluster“ dringend in die Tat umgesetzt werden.

Der BDA möchte nach eigener Aussage weiterführend eine öffentliche Debatte über folgende Fragen anstoßen:

– Wie ernst nehmen es Planer, Bauherren, Politik und Verwaltung mit dem Klimaschutz?
– Welchen Beitrag kann Holzbau hier leisten und wie lässt sich Holzbau umsetzen?
– Was kann die Politik leisten, um das Bewusstsein für einen nachhaltigeren Umgang mit regenerativen Baustoffen zu schärfen?

Für die Diskussion dieser Fragen bietet der Verband einen Termin für ein Fachgespräch am 18. Juni 2019 an. Experten aus Politik, Verwaltung und der Immobilienbranche sind zu diesem Gespräch eingeladen und werden zu diesen und weiteren Fragen Stellung nehmen.

Das Positionspapier ist kostenlos unter http://bda-berlin.de/ heruntergeladen werden.