Insgesamt 117.869 Wohngebäude wurden 2018 genehmigt. Gleichzeitig wird immer auch die gewünschte Heizungsausstattung angegeben – dabei schneiden Wärmepumpen am besten ab.

Insgesamt 51.527 der 2018 genehmigten Wohngebäude sollen mit einer Wärmepumpe ausgestattet werden. Das entspricht einem Anteil von 43,7 Prozent und verschafft der Wärmepumpe erneut den Titel des beliebtesten Heizsystems. 7,5 Prozent der genehmigten Gebäude sollen Erdwärme nutzen und 42.668 Gebäude, also 36,2 Prozent, setzen auf andere Umweltwärme wie zum Beispiel Luft und Wasser. Damit lassen die Wärmepumpen die Gasheizungen wieder einmal hinter sich: Rund 41 Prozent der genehmigten Gebäude (48.311), sollen mit einer Gasheizung betrieben werden. Der Anteil von Wärmepumpen in den neu genehmigten Gebäuden stieg 2018 somit um 0,9 Prozent. Den stärksten Anstieg hat dieses Heizsystem 2016 zu verzeichnen: hier gab es im Anteil der Wärmepumpen in neuen Gebäuden im Vergleich zu 2015 einen Anstieg von stolzen 6,1 Prozent. „Im Neubau, der nach aktuellen energetischen Standards errichtet wird, verlieren fossile Energieträger stetig an Bedeutung – deshalb war diese Entwicklung absehbar und wird sich auch zukünftig weiter fortsetzen“, ist Dr. Martin Sabel, Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe überzeugt.