Auf der Bundesfachtagung Gerüstbau 2019 kamen alle Interessierten auf ihre Kosten. Ein abwechslungsreiches Programm und bekannte Gesichter unterhielten die Besucher.

Fehlende Fachkräfte, eine Neufassung der Technischen Regeln für Betriebssicherheit und eine fortschreitende Digitalisierung– das Gerüstbauer-Handwerk steht momentan vor vielen Herausforderungen. Trotz dessen ist die Auftragslage gut und auch die Politik hat auf dem Wohnungsbaugipfel im Herbst 2018 vielfältige Versprechen gegeben. Diese und viele weitere Themen bildeten den Mittelpunkt der Bundesfachtagung Gerüstbau Mitte Mai in Dresden. Eröffnet wurde sie vom Präsidenten des Bundesverbandes Gerüstbau und dem Bundesinnungsmeister, Marcus Nachbauer.

Nach der Eröffnungsrede konnten die Besucher unter anderem Fachvorträge zur Cyber-Sicherheit besuchen, die einen Schwerpunkt der Veranstaltung bildete. Hierbei ging es vor allem um neuartige, schwere Kriminalitätsformen im Internet, über die aufgeklärt werden sollte. Der Vortragende, Peter Danil, Cyber-Ermittler beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), stellte einen klaren Bezug zum Handwerk her und machte auf drohende Risiken aufmerksam.

Offene Diskussionen zu vielfältigen Themen

In organisierten offenen Diskussionen wurden Gespräche über Themen geführt, die alle betreffen: Der „Talk im Gerüst“ ließ beispielsweise alle Beteiligten über Fragen wie „Welche Unternehmensziele verfolge ich?“ und „Wie tritt mein Betrieb als Arbeitgebermarke und als Kundenmarke auf?“ sprechen und sich austauschen. Dabei bestand die Kernbotschaft darin, zu vermitteln, dass jede Unternehmenskultur ihre Berechtigung habe, sofern sie nachhaltig und authentisch gelebt werde und den individuellen Unternehmenszielen diene.